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Thema: Tipps Beruf und Karriere
Mobbing - Ein ernstes Problem mit Folgen 
Bei Mobbing heißt es handeln, statt wehrlos dulden und ertragen

Viele Mobbing Opfer neigen durch die Stresssituation zu Fehlentscheidungen, Konzentrationsschwächen und Leistungsabfall. Im schlimmsten Falle kann Sie das sogar den Job kosten. So vermeiden Sie das Schlimmste...

Die Auswirkungen des Mobbings werden an Ihnen nicht spurlos vorüberziehen. Einige Opfer leiden sogar an starken psychosomatischen Beschwerden, die Zahl der Krankheitstage steigt. Das entgeht natürlich auch Ihrem Arbeitgeber nicht.

Wenn er nicht darüber informiert wird, warum Ihre Leistungen nachlassen, kann es leicht passieren, dass man an Ihrer Qualifikation für den Job zweifelt und Ihnen eine Jobwechsel nahe legt. Womit Ihre Kollegen genau das erreicht hätten, was mit den Attacken bezweckt werden sollte, nämlich Ihren Abgang.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, ist der beste Weg: Sofort handeln. Schon bei den ersten Anzeichen von Mobbing sollten Sie etwas dagegen unternehmen. Und zwar mit kühlem Kopf und nicht als Opfer.

Machen Sie sich in jedem Falle über alle Mobbing Handlungen Ihnen gegenüber Notizen.

Analysieren Sie die Vergangenheit. Fangen Sie zunächst bei sich selbst an. Gibt es irgendetwas an Ihrem Verhalten, welches das Mobbingverhalten bei den Kollegen ausgelöst haben könnte?

Seien Sie ehrlich, waren Sie vielleicht ein wenig zu arrogant oder besserwisserisch? Haben Sie jemanden unbewusst verletzt oder vor den Kopf gestoßen? Gab es irgendwann einmal einen Konflikt, der trotz Lösung noch irgendwo vor sich hin brodelt?

Wenn ja, hilft oft schon ein klärendes und entschuldigendes Gespräch mit den Betroffenen, um wieder für eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu sorgen.

Gab es da so gar nichts in der Vergangenheit, mit der sich das Verhalten der Kollegen erklären lässt, suchen Sie das Gespräch mit ihnen und fragen Sie ganz offen nach Gründen für deren Verhalten. Hält man sich dort neutral mit Erklärungen oder zuckt nur mit den Schultern, zögern Sie nicht, sich an Ihren Vorgesetzten (sofern dieser nicht gar der Unruhestifter ist) zu wenden oder den Betriebsrat. Schildern Sie Ihre Situation sachlich und belegen Sie die Mobbingaktionen mit Ihren gemachten Notizen.
Sollten Sie auch hier auf Unverständnis stoßen, wenden Sie sich an Stellen wie z.B. Mobbinginitiativen oder holen Sie sich als letzte Instanz Rat von Ihrem Anwalt ein.

Autor: ZL

Hilfreiche Tipps gibt auch der Ratgeber Mobbing zum Downloaden.

Zahlreiche weiterführende Informationen, Tipps und Adressen finden Sie im Internet unter dem Stichwort „Mobbing“:
Google
 
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