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Von der Selbständigkeit zurück in die Festanstellung? 
So schaffen Sie den Wechsel zurück in die Festanstellung

Sie waren jahrelang selbständig, als Freelancer oder Inhaber einer eigenen Firma und suchen nun neue Alternativen in Form einer Festanstellung? Es liegt an Ihnen, ob der Wechsel von der Selbständigkeit zurück in die Festanstellung klappt...

Selbständigkeit vs. Festanstellung
Es gibt viele Gründe, warum man die Selbständigkeit, bzw. das „Ich bin mein eigener Chef“-Sein aufgeben möchte. Das Arbeiten allein, vielleicht sogar abgeschottet im Home Office ist nicht immer einfach und wirklich motivierend.

Und als AlleingeschäftsführerIn fehlt einem oft der Partner für Austausch und gemeinsames Vorwärts gehen. Wenn dann auch noch die Auftragslage mau aussieht, wünscht man sich doch hin und wieder ein geregeltes Einkommen, welches endlich eine gewisse finanzielle Sicherheit garantiert und einem die schlaflosen Nächte und Existenzsorgen nimmt.

Die gute Nachricht zu erst – auch für jetzt noch Selbständige ist es kein Problem, wieder in eine Festanstellung zu kommen.

Die schlechte Nachricht – oder relativiert – es kommt ganz allein auf Sie selbst an, ob die Rückkehr in die Festanstellung klappt.


Sich selbst ein wenig zurücknehmen
Stellen Sie sich aus Ihrer Sicht als „noch“ Selbständiger vor, Sie erhalten ein Bewerbung mit folgendem Inhalt:

"Ich bin zwar zusätzlich noch Geschäftsführer meiner eigenen Firma, weiß aber, wie alles zu funktionieren hat und bin deshalb Ihr(e) ideale(r) Kandidat(in)."
=>Der Personaler liest zwischen den Zeilen: Schicken Sie Ihren jetzigen Chef in den Ruhestand, ich manage neben meiner eigenen Firma auch noch Ihre.

Oder

"Seit Jahren bin ich in Eigenregie freiberuflich tätig, arbeite am liebsten allein und eigenverantwortlich, tausche mich jedoch gerne auch mit dem Team bei gemeinsamen Projekten aus."
=>Der Personaler liest zwischen den Zeilen: Teamwork? Nein danke!.

Zugestanden, etwas zugespitzt. Doch dies sind die häufigsten Fehler bei Bewerbungen von der Selbständigkeit in den Festjob. Kein Chef wünscht sich einen Mitarbeiter, der alles besser weiß oder sich zum Arbeiten am liebsten in einer Höhle verkriecht.

Erfahrungen aus der Selbständigkeit erfolgreich nutzen
Wenn Sie sich wirklich mit dem Gedanken tragen, von der Selbständigkeit in eine Festanstellung zu wechseln, sollten Sie Vergangenheit im Sinne von „Ich stehe mit Ihrer Geschäftsführung ja eigentlich auf einer Höhe“ Vergangenheit sein lassen.

Konzentrieren Sie sich bei der Bewerbung darauf, was Sie – und vor allem durch die Erfahrungen und das Know-how aus der Selbständigkeit – an Erfahrungen Positives für das Unternehmen mitbringen, was andere, die immer festangestellt waren, eben nicht leisten können. Z.B. unternehmerisches Denken, die Fähigkeit, sich in alle Geschäftsbelange hineinversetzen und somit abteilungsübergreifend mitdenken zu können, Ihre Erfahrungen in der Akquise, im Kundenumgang, in der Mitarbeiterführung, in der Projektleitung etc.

Machen Sie Ihre Erfahrungen zum konkurrenzlosen Pluspunkt bei der Bewerbung, ohne dabei allwissend oder überheblich zu wirken.

Sich wieder unterordnen lernen
Seien Sie sich auch sicher, den Festjob wirklich zu wollen. Je nach Position darf es ihnen nicht schwer fallen, wieder Anweisungen von Vorgesetzten entgegen zu nehmen und umzusetzen. Auch wenn Ihr Vorgesetzter vielleicht gerade von der Uni kommt und Ihrer Meinung nach keine Ahnung von der Materie hat.

Es darf Ihnen nicht schwer fallen, unter Umständen pünktlich um 8:00 Uhr an Ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen und zu Kernarbeitszeiten für Teammitglieder, Vorgesetzte und Kunden erreichbar und ansprechbar zu sein, obwohl Sie am liebsten und produktivsten arbeiten, wenn andere bereits Feierabend machen.

Wenn Sie bisher als selbständiger Einzelkämpfer unterwegs waren und alles alleine gemanaged haben, darf es Ihnen zudem nicht schwer fallen, die Arbeit nun mit einem Team zu teilen. Dazu gehört auch, Rücksprache zu halten und Entscheidungen gemeinsam und nicht ständig im Alleingang zu treffen. Auch wenn Ihnen die gemeinsamen Entscheidungen am Ende nicht immer gefallen sollten.

Der Wechsel kann zudem bedeuten, dass Sie Ihr jetziges Business auf ein Minimum reduzieren oder sogar ganz aufgeben müssen. Auch darüber sollten Sie sich im Klaren sein, bevor Sie den Schritt wagen.

Eine Frage der Einstellung
Alles ist machbar - es liegt an Ihrer Einstellung zur Sache. Festanstellung bedeutet nicht Rückschritt, sondern Fortschritt und Weiterentwicklung, wenn Sie dadurch eine Optimierung Ihrer aktuellen Situation und somit auch Ihrer beruflichen Zukunftsaussichten erzielen.

Autor: ZL

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