Wenn im Job durch Burnout gar nichts mehr geht
Sie fühlen sich im Job müde, schlapp, unkonzentriert, manchmal sind Ihnen die kleinsten Dinge zu viel und die Arbeit erfüllt Sie nicht mehr wie früher? Vielleicht leiden Sie am Burnout-Syndrom...
Er kommt unbemerkt und auf leisen Sohlen - der Burnout. Dinge, die man sonst nebenbei erledigt hat, werden zu Herausforderungen. Das Aufstehen fällt schwer, der morgendliche Gang zur Arbeit erfordert viel Kraft. Im Job ertappt man sich immer häufiger unkonzentriert, müde, gereizt und nicht wirklich bei der Sache.
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Oft trifft der Burnout gerade Menschen, für die der Job, ihr Tun und das Verwirklichen des Unmöglichen das Höchste und Wichtigste im Leben ist.
Es gibt auch andere Fälle. Da ist der Druck hinsichtlich Leistung, Resultaten und Erfolg so groß, dass die Bewältigung der Anforderungen ab einem bestimmten Punkt menschlich einfach gar nicht mehr möglich ist. Gerade heutzutage, wo Hunderte von potentiellen Nachfolgern nur auf das Freiwerden des Jobs warten, steigt der Leistungsdruck auf jeden Einzelnen täglich und der Burnout hält dabei schleichend seinen Einzug.
Was also tun, wenn der Körper plötzlich nicht mehr mitspielt, eine innere Lähmung eintritt, die man nicht zu überwältigen vermag? Der Wille zwar stark ist, doch die Müdigkeit groß und der Kopf leer?
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Da wird man mit guten Ratschlägen versorgt, wie z.B. „Mach mal zwei Wochen Urlaub und schon geht es Dir besser“ oder „Gönn Dir mal ein wenig mehr Freizeit, die hast Du Dir verdient.“
Leider hilft das meistens nur gegen die Spitze des Eisberges. Oft befinden sich die Betroffenen extrem unter dem Zwang "dies und jenes unbedingt noch erledigen zu müssen". Schnell merken sie, das Loslassen verlernt zu haben, um in der (sehr seltenen Freizeit) wirklich abzuschalten.
Es ist möglich, den Burnout durch mehr Freizeit und das Wiedererlernen des Abschaltens zu besiegen. Häufiger zu beobachten ist jedoch ein radikaler Ausstieg auf Zeit oder Neudeutsch Sabbatical.
Den Job für eine Zeit hinter sich zu lassen und diese Auszeit für all das zu nutzen, was in den Jahren davor zu kurz gekommen ist. Und vor allem, wieder zu sich selbst zu finden, aufzuräumen, den Kopf frei zu bekommen für neue Herausforderungen und danach frisch und mit aufgeladenen Batterien und voller Energie wieder ans Werk zu gehen.
Keine einfache Entscheidung, sowohl in finanzieller, als auch persönlicher Hinsicht. In den meisten vorliegenden Fällen jedoch die beste Therapie, eine wirkliche Bereicherung und ideale Grundlage für den Neubeginn.
Es gibt sogar inzwischen viele Unternehmen, die den Ausstieg auf Zeit ihrer Mitarbeiter bewusst fördern, weil sie erkannt haben, dass diese danach frischer, innovativer und engagierter sind und dadurch noch wertvoller. Möglich wird das z.B. durch Ansammlung in Zeitkonten durch Überstunden oder nicht genommenen Urlaub, der dann in eine Art Langzeiturlaub umgewandelt wird.
Wenn Sie der Meinung sind, dass sich bei Ihnen ein Burnout langsam einschleicht oder Sie bereits mittendrin stecken, seien Sie sich sicher, Sie sind nicht allein. Es gibt bereits zahlreiche Initiativen und Erfahrungsberichte, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und für Sie weiterführende Informationen und Entscheidungshilfen bereit halten.
Autor: ZL
Hilfreiche Tipps gibt auch der Ratgeber Burnout zum Downloaden.
Unter dem Stichwort „Burn out“, „Burnout“ oder „Burnout Syndrom“ finden Sie im Internet weiterführende Tipps und Rat:
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