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Wie bewerbe ich mich richtig
 
Checkliste Bewerbungsanschreiben 
Was gehört in das Bewerbungsanschreiben rein, was nicht? Was ist beim Bewerbungsanschreiben zu beachten?

Das Bewerbungsanschreiben sollte kurz, aber dennoch treffend und überzeugend gestaltet sein. Und vor allem den Personaler neugierig machen. Doch wie schafft man es, die goldene und erfolgreiche Mitte zu finden? Mit dieser Checkliste machen Sie alles richtig...

1. In der Kürze liegt die Würze
Fassen Sie sich kurz und bringen Sie die Dinge auf den Punkt. Verwenden Sie eine sachliche Sprache, bei der kein Wort überflüssig erscheint. Vermeiden Sie sprachliche Ausschweifungen mit blumigen und emotional überladenen Worten in Romanform. Doch bleiben Sie dabei positiv, enthusiastisch und sympathisch. Ihr Anschreiben sollte idealerweise nicht länger als eine DIN A4 Seite sein.

2. Finden Sie den richtigen Ansprechpartner heraus
Eine persönliche Ansprache des Empfängers macht sich in einem Anschreiben immer gut. Ein „Sehr geehrte Damen und Herren,“ wirkt sehr unpersönlich.

Wird in der Stellenanzeige keine Person genannt, rufen Sie am besten beim Unternehmen an und erkundigen sich nach dem entsprechenden Ansprechpartner. Es macht auch durchaus Sinn, sich direkt durchstellen zu lassen und vorab zu klären, ob man überhaupt für die Position in Frage kommt. Im negativen Fall spart man sich die Bewerbung und eine frustrierende Absage. Im positiven Fall kann sich der oder die Verantwortliche gleich an Sie erinnern. Das kann sich sogar sehr förderlich auf Ihre Chancen auswirken, in die engere Wahl zu kommen. Zudem haben Sie dann direkt den richtigen Ansprechpartner, wenn es um die weitere Kommunikation geht.

3. Teilen Sie Ihr Anschreiben in mehrere Teile auf
Vermeiden Sie dabei, Ihren kompletten Lebenslauf aufzulisten, denn er liegt dem Anschreiben bereits bei. Sie verschwenden damit nur die Zeit des Personalers.

Teil I – Worum geht es?
Schreiben Sie, auf welche Position Sie sich bewerben

Teil II – Warum gerade Sie?
Stellen Sie dar, warum Sie sich für den/die ideale/n Kandidat/in halten, was Sie an der Position reizt und was Sie für das Unternehmen tun können

Teil III – Ihre Erfolge?
Beschreiben Sie bisherige berufliche Erfolge (z.B. Erreichen von Umsatzzielen, Umsetzung von Projekten, Auszeichnungen, besondere Leistungen, Beförderungen etc.)

Teil IV – Was bringen Sie mit?
Gehen Sie auf Fachkenntnisse, Berufserfahrung und persönliche Fähigkeiten ein, die Sie mitbringen. Wo liegen hier Ihre Stärken?

Teil V - Sonstige Angaben
Gehalt - Ihren Gehaltswunsch müssen Sie nicht unbedingt angeben, irgendwann wird man Sie jedoch sowieso danach fragen, warum also nicht gleich selbstbewusst nach vorne gehen.

Sperrvermerk – gerade, wenn man sich noch in fester Anstellung befindet, muss der derzeitige Chef nicht unbedingt durch einen dummen Zufall mitbekommen, dass man gerade dabei ist, sich neu zu orientieren. Bitten Sie deshalb das Unternehmen oder die Personalagentur darum, Ihre Unterlagen vertraulich zu behandeln. Eine Berücksichtigung dieser Bitte gehört normalerweise zum Ehrencodex und wird befolgt.

Frühestes Eintrittsdatum – Sehr hilfreich für jeden Personaler zu wissen: Ab wann kann er Sie einstellen. Schauen Sie in Ihren Arbeitsvertrag, um die aktuelle Kündigungsfrist noch einmal zu überprüfen.

Sind Sie derzeit ohne Anstellung, schreiben Sie z.B. „Vor kurzem habe ich meine Position als ... auf eigenen Wunsch gekündigt. Daher könnte ein Eintritt in Ihr Unternehmen meinerseits relativ kurzfristig erfolgen.“

Oder: „Seit drei Monaten befinde ich mich auf Arbeitssuche. Daher könnte ein Eintritt in Ihr Unternehmen meinerseits relativ kurzfristig erfolgen.“

Auch wenn es schwer fällt, die Arbeitslosigkeit zu erwähnen, spätestens anhand Ihres Lebenslaufes sieht es der Personaler sofort, also warum nicht gleich mit offenen Karten spielen. Das hinterlässt in jedem Fall einen guten, ehrlichen Eindruck.

Teil VI - Abschlussformel
Formulieren Sie diese offen, herzlich, selbstbewusst und zuversichtlich. Bitte kein „Ich würde mich freuen, wenn ich eventuell noch einmal etwas von Ihnen hören würde...“ – das klingt schon fast so, als würden Sie selbst gar nicht damit rechnen.

Eine positive Formulierung ist z.B.:

„Gerne stehe ich Ihnen für ein weiteres persönliches Gespräch zur Verfügung und freue mich, in Kürze von Ihnen zu hören...“

Vergessen Sie nicht, Anschreiben und Bewerbung noch einmal von Freunden und Bekannten auf Rechtschreibung, Grammatik, Inhalt prüfen zu lassen. Viele Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Schnell werden da mal Fehler einfach unbewusst überlesen.

Autor: ZL

Lesen Sie auch unsere Tipps zum Erstellen des Anschreibens.

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