So bekommen Sie mit Work- und Zeitmanagement das Chaos in den Griff
Sie wissen vor lauter Aufgaben gar nicht mehr, womit beginnen und wie die Prioritäten zu setzen? Das kann schnell im Totalchaos enden. Tragen Sie den Berg schrittweise ab. Kleine, überschaubare Teile sind weniger abschreckend, als das große Ganze und lassen sich viel einfacher bewältigen...
Erstellen Sie also eine To-do-Liste, seien Sie sich jedoch darüber im Klaren: Sie bringt vielleicht ein gutes Gefühl, gemacht ist aber damit noch nichts.
- Eine alte Weisheit: Es dauert immer länger als geplant. Planen Sie Puffer ein, auch für Unvorhergesehenes.
- Schalten Sie Störungen konsequent aus. Dazu gehört das Eingangssignal bei jeder E-Mail genauso wie das ständig klingelnde Telefon (es hat einen Ausschalter) oder der spontane Plausch zwischendurch. Sie haben Wichtiges zu erledigen!
- Vereinbaren Sie mit sich selbst Anfangs- und Zielzeiten. So können Sie zumindest eine gewisse Verbindlichkeit schaffen. Kleine Belohnungen für eingehaltene Zeiten und Ziele spornen Sie vielleicht zusätzlich an? Aber halten Sie sich dran.
- Eine professionelle Arbeitsumgebung, ein schönes Büro, neue und angenehme Werkzeuge, eine Wohlfühlatmosphäre. Alles das schafft Motivation.
- Haben Sie ganz und gar keine Lust für den nächsten anstehenden Schritt? Fühlen Sie sich nicht wohl damit? Dann überlegen Sie doch mal, ob es nicht einen anderen Anfang, andere Einstiege gibt, die mehr Spaß machen. Hauptsache Sie fangen irgendwo an, dann kommt der Rest von alleine.
- Machen Sie sich ein konkretes Bild. Davon, wie gut alles sein wird, wenn Sie diese nächste Aufgabe erfolgreich hinter sich gelassen haben. Was werden Sie danach haben? Wie werden Sie sich fühlen? Packen Sie Emotionen rein. Den Porsche, den Sie in einigen Jahren fahren werden. Oder das leckere Abendessen, das Sie sich gönnen. Oder einfach, wie Sie lächelnd und zufrieden am Balkon liegen.
Letztlich geht es um eine nachhaltige Verhaltensänderung. Machen Sie sich die obigen Tipps zur Routine. Sie werden sehen, es lohnt sich. Sie bekommen die Dinge erledigt. Und damit ein ganz hervorragendes Gefühl.
Einen lesenswerten Artikel rund um das Thema Prokrastination (sprich Aufschieberitis) mit aktuellen Forschungsergebnissen hat Sigrid Neudecker bei Spiegel Online veröffentlicht. Der Titel: Psychologie des Aufschiebens – Morgen. Versprochen!
Von Alexander Greisle, work.innovation
© Weiterverwendung und Vervielfältigung des Artikels nur mit Genehmigung des Autors.
Über den Autor
Alexander Greisle berät und betreut Unternehmen in den Themen (persönliches) Informationsmanagement und neue Arbeitskonzepte. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Innovation und Service. Er schreibt unter anderem im work.innovation Blog.
|