Darauf sollten Sie bei der Eigenkündigung achten
Sie möchten Ihren aktuellen Job kündigen? Haben Sie schon darüber nachgedacht, wie lange Sie mit Ihrem Ersparten nach der der Eigenkündigung auskommen? Wird es wirklich reichen, bis eine berufliche Alternative gefunden ist? Diese Tipps bewahren Sie vor der finanziellen Misere...
Was ist, wenn Sie im neuen Job die Probezeit nicht überstehen oder nach einem oder zwei Jahren immer noch keinen neuen Job gefunden haben? Ihr eigenes Unternehmen nach der Gründung noch keinen großen Umsatz abwirft? Sich vielleicht mit einer mageren Arbeitslosenhilfe begnügen müssen?
Finanzielle Absicherung bei Eigenkündigung
Wenn Sie einen monatlichen Kostenapparat von 3.000 EUR haben, würden Sie z.B. ein finanzielles Polster von mindestens 36.000 EUR benötigen, um bei Eigenkündung ein Jahr lang ohne weitere Einnahmen über die Runden zu kommen. Deshalb beginnen Sie schon jetzt aus gesicherter Anstellung heraus, finanzielle Rücklagen zu bilden. Wenn Ihr Konto gähnende Leere anzeigt, warten Sie lieber noch mit der Kündigung und beginnen Sie, eisern zu sparen.
Erstellen Sie eine Auflistung aller Kosten, die in Ihrem Haushalt monatlich anfallen. Vergessen Sie neben den regelmäßigen Ausgaben für z.B. Lebenshaltung, Miete, Versicherungen, Telefon und Handy, Sprit etc. auch Sonderausgaben nicht, wie Autoreparatur, Urlaub, sonstige Einmalzahlungen.
Anhand der daraus resultierenden Gesamtsumme lässt sich leicht erkennen, wie viele Monate Sie mit ihren Rücklagen auskommen würden. Zudem können Sie überlegen, welche der Ausgaben sich reduzieren oder sogar ganz vermeiden liessen.
Wird der Frust über den Arbeitsalltag zu groß, motivieren Sie sich immer wieder neu durch Ihre angestrebten Ziele und verlieren Sie nicht die Geduld, auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.
Erledigen Sie jetzt noch Anschaffungen
Sofern Sie
planen, einen Kreditvertrag aufzunehmen
eine neues Handy oder Kredikarte benötigen
ein Bankkonto eröffnen möchten
ein Büro oder eine Wohnung anmieten wollen
oder sonstige größere Anschaffungen vorhaben, die eine Einkommens- oder Bankauskunft erforderlich machen – erledigen Sie es, solange Sie noch über ein gesichertes Einkommen verfügen.
Oftmals verlangen Banken, ja sogar Immobilienmakler und Vermieter eine Verdienstauskunft, die teilweise sogar von Ihrem Arbeitgeber bestätigt werden oder zumindest in Form von Gehaltszetteln vorgelegt werden muss.
Auch wenn Ihre Bank Sie bereits jahrelang kennt, ohne Einkommen sinkt die Kreditlinie plötzlich rapide ab, der Vermieter hat sich leider für einen anderen Interessenten entschieden und die Kreditkarte kann man Ihnen plötzlich auch nicht mehr gewähren...