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Gründer Stories - Vom sicheren Job in die Selbständigkeit 
Oder: Der Sprung ins kalte Wasser der Selbständigkeit

In heutigen Zeiten einen festen und gut dotierten Job zu haben, ist schon sehr beruhigend. Wer da selbst kündigt, muss schon ziemlich mutig sein. Dr. Frauke Weber wagte den Schritt als selbständige PR-Beraterin und hat ihn bis heute nicht bereut..

Aus dem sicheren Hafen – der Sprung ins kalte Wasser
Wir schreiben das Jahr 2005. Die Arbeitslosenzahl liegt irgendwo zwischen vier und fünf Millionen. Eine Frau kündigt ihren Job in einer Firma, die in diesen Zeiten ihr Personal aufstockt. Leichtsinnig? Mutig? Oder einfach nur konsequent? Frauke Weber möchte sich ihren Traum vom eigenen Unternehmen erfüllen und tauscht deshalb im August 2005 ihre Stelle als Pressesprecherin eines großen deutschen Automobilzulieferers gegen die Selbstständigkeit als PR-Beraterin.

Mit ihrer Firma Dr. Frauke Weber Kommunikation nutzt sie ihre Branchen- und Fachkenntnisse, um gezielt vor allem mittelständische Unternehmen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Der Bedarf für diese Dienstleistung steigt, denn mehr und mehr erkennen Unternehmer die Grenzen der klassischen Werbung.

Ich würde es wieder so machen
„Diesen Schritt zu gehen, war nicht einfach, trotz allem würde ich mich wieder so entscheiden.“, so Frauke Weber nach knapp einem Jahr mit dem eigenen Unternehmen. Sie konnte ihren ehemaligen Arbeitgeber zum ersten Kunden machen. Für beide Seiten ein einträgliches Geschäft: Projekte im Hause des Automobilzulieferers wurden mit gleicher Qualität weitergeführt, während sich eine Nachfolgerin gründlich einarbeitete. Und für Weber ein guter Einstieg.

Businesskonzept mit Zukunftspotential

„So konnte ich mich langsam lösen und neben der bereits vertrauten Projektarbeit gezielt Akquise betreiben.“, berichtet Frauke Weber weiter. „Und auch für’s Portemonnaie war diese Variante nicht so schlecht.“

Die Erstellung eines Businessplans war schnell geschafft, denn den Fokus des Unternehmens hatte Frauke Weber bereits fest umrissen: PR-Beratung für den Mittelstand mit Schwerpunkt im technischen Bereich.
„Ich bin gern Übersetzerin für technische Sachverhalte. Gerade Techniker neigen dazu, unverständliches Technikerdeutsch zu produzieren. Darüber hinaus fehlt in technisch geprägten Unternehmen oft eine konsequente Zielgruppenansprache. Und genau hier setze ich an.“

Weber hat sich damit eine Nische gesucht, die einen wachsenden Markt verspricht. Denn mehr und mehr wächst in den Unternehmen das Bewusstsein, dass auch die Präsenz in den Medien professionell gesteuert sein will. Und gerade im Mittelstand möchte man hierfür nicht sofort jemanden einstellen. Das flexible und individuelle Angebot von Frauke Weber ist deshalb eine gute Alternative.

Akquise ist kein Zuckerschlecken
Eins hat die Jungunternehmerin in ihrem ersten Jahr erfahren: „Akquise ist in diesem Bereich ein langwieriges Geschäft. Denn wer sich entschließt, sein Unternehmen durch Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machen, hat erst mal eine Menge Arbeit, selbst wenn er auf externe Hilfe zurückgreift. Die Ressourcen hierfür sind meist sehr knapp, sodass es lange dauern kann, bis aus einem Angebot auch ein Auftrag wird.“ Der Trost dabei ist, dass Kunden meist lange erhalten bleiben, weil die Kenntnisse, die ein externer PR-Berater über ein Unternehmen erworben hat, auch für das Unternehmen einen großen Wert darstellen.

Unternehmerische Freiheit als Belohnung
Neben der Möglichkeit, ihre eigenen Ideen in ihrem Unternehmen auch uneingeschränkt umsetzen zu können, schätzt Frauke Weber ihre unternehmerische Freiheit. „Ich war zuletzt in einem Konzern mit circa 55.000 Mitarbeitern beschäftigt. Da kommt man vor lauter Machtkämpfen oft kaum zum Arbeiten. Mir ist es wichtig, perfekte Arbeit abzuliefern ohne mich mit internen Querelen auseinander zu setzen. Das kann ich als externe Dienstleisterin viel besser.“

Darüber hinaus kann Weber nun auch Berufs- und Privatleben besser in Einklang bringen, denn der vorher über 80 Kilometer lange Weg zur Arbeit entfällt. „Mein Standort zwischen Köln und Frankfurt war für eine abhängige Beschäftigung alles andere als ideal, denn Arbeit gibt es in dieser Region nicht so viel. Als Selbstständige profitiere ich von den geringeren Kosten auf dem Land und kann jetzt Kunden in zwei Ballungsräumen innerhalb einer Stunde erreichen.“

Optimistischer Blick in die Zukunft
Frauke Webers kleine Firma wächst langsam aber sicher. Sie rechnet damit, im Lauf des Jahres 2007 aus dem Gröbsten heraus zu sein. So hat sie mit ihrer Gründung insgesamt drei Arbeitsplätze geschaffen: ihren eigenen und noch zwei weitere. Denn an ihrer Stelle hat ihr ehemaliger Arbeitgeber zwei Mitarbeiterinnen eingestellt.

Mehr über Dr. Frauke Weber Kommunikation finden Sie auf ihrer Webseite.

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