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Praxistipp: Lebenslauf schreiben 
Worauf kommt es beim Lebenslauf schreiben an? Was gehört in einen professionellen Lebenslauf rein, was nicht?

Sie sind gerade auf Jobsuche, fehlt nur noch ein professioneller Lebenslauf? Was gehört in den Lebenslauf rein, was nicht? Wie ausführlich soll der Lebenslauf sein? Und welche Reihenfolge ist üblich? Mit diesem Lebenslauf Beispiel erhalten Sie eine praktische Vorlage und viele Tipps...

Die Reihenfolge
Oft gefragt: Worauf muss ich beim Lebenslauf schreiben achten? Fängt man im Lebenslauf mit der aktuellen bzw. letzten Position an oder mit der Schulausbildung? BewerberInnen die noch keine oder wenig Berufserfahrung haben, können mit der Schule beginnen. Ansonsten ist es eigentlich üblicher, den Lebenslauf chronologisch aufzubauen, d.h. die letzte Position, die man inne hatte, erwähnt man an erster Stelle und arbeitet sich dann Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit

Die genaue Reihenfolge beim Lebenslauf schreiben würde dann so aussehen:

I. Persönliche Daten
...wie Name, Anschrift, Kontaktdaten etc., rechts daneben Bild, sofern Sie es einbinden möchten.

II. Die letzte bzw. aktuelle Position
...welcher Tätigkeit gehen Sie derzeit, bzw. gingen Sie zuletzt nach? Z.B.

06/2005 bis heute Marketingassistentin, Firma Müller und Sohn, Musterstadt

Darunter beschreiben Sie im Lebenslauf KURZ Ihren Aufgabenbereich bei o.g. Job und heben besonders wichtige Leistungen während dieser Tätigkeit hervor, z.B.

  • Erarbeitung eines neuen Vermarktungskonzeptes für das Produkt Xy
  • Mitentwicklung der Kampagne Xyz für einem Pitch bei Xy und Gewinn des Gesamtetats
  • ...
Aber bitte nicht in Romanlänge ausarten. In der Kürze liegt die Würze. Kurz und prägnant und sich auf wichtige Kernaussagen und Erfolge beschränken.

So bauen Sie dann im Lebenslauf jede weitere Station in Ihrem Berufsleben auf, also

III. Ihre vorletzte berufliche Station

IV. usw.

V. Ausbildung
Lehre, Studium, Praktika etc.

VI. Weiterbildung
Hier können Sie auch ruhig das kurze Wochenendseminar nennen, wenn es um berufliche Weiterbildung ging und nicht den Kochkurs, es sei denn, er ist wichtig für den Beruf.

VII. Kenntnisse
Welche Fähigkeiten/ Know-how bringen Sie mit? Z.B. PC Kenntnisse, Interneterfahrung, Budgeterfahrung etc.

Schauen Sie dabei in jedem Falle noch einmal in das Stellenangebot und übernehmen Sie gegebenenfalls die dort genannten Begriffe in den Lebenslauf (natürlich nur, wenn Sie wirklich über Kenntnisse verfügen). Wichtig ist also, dass sich die hier genannten Angaben auf den Job beziehen, auf den man sich bewirbt. Also auch wenn Sie gut stricken können, werden Sie das bei einem Marketingjob wohl kaum einsetzen können, gehört hier also nicht rein...

VIII. Persönliche Stärken
Wo sind Sie besonders stark in Ihrer Persönlichkeit? Auch hier wieder in das Stellenangebot schauen. Wird da z.B. Teamgeist und Flexibilität verlangt? Dann hier erwähnen. Beispiele:
  • Zielstrebigkeit
  • Ertragsorientiertheit
  • Flexibilität
  • Organisationsstärke
  • Teamorientiertheit
  • Loyalität
  • Führungserfahrung
  • selbständige Arbeitsweise
  • unternehmerisches Denken
  • hohe Eigenmotivation
  • Belastbarkeit
  • Stressresistenz
  • etc.

Und Vorsicht, nicht einfach nur so im Lebenslauf runterschreiben, die Begriffe sollen Ihre Persönlichkeit wirklich treffen. Auch hier ist weniger mehr...

IX. Sprachen z.B.
  • Deutsch - Muttersprache
  • Englisch - fließend
  • Italienisch - gut
  • Spanisch - Verständnis gut - Schrift - Grundkenntnisse
  • ...

X. Interessen
Natürlich möchte das Unternehmen auch etwas über Ihre persönlichen Interessen erfahren, oftmals haben Hobbies direkt was mit dem Job zu tun und wirken sich dann positiv auf das Know-how aus. Ein Möbel-Designer, der z.B. als Hobby all seine Möbel selbst macht, bringt neben der Theorie ungemein wertvolle Praxiserfahrung mit. Oder der Trainer einer Fußballmannschaft Teamplayerfähigkeit und Führungserfahrung. Weniger interessant sind Hobbies wie Badeseen, Lesen, Relaxen, Faulenzen etc. besser weglassen.... Auch erwähnt werden können hier Mitgliedschaften, z.B. Alumini, Vereine oder Organisationen.

XI. Die dritte Seite
Die so genannte „3. Seite“ im Lebenslauf dient dazu, bestimmte Tätigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse noch einmal im Detail hervorzuheben und auf die eine oder andere erklärungsbedürftige Sache im Lebenslauf näher einzugehen. Sie ist keine Pflicht. Ob eine dritte Seite Sinn macht oder nicht hängt sicher auch von der Berufserfahrung ab. Wenn Sie Ihrer Meinung nach bereits im Lebenslauf alle wichtigen Punkte erwähnt haben, sparen Sie sich Ihre und die Zeit des Personalers und lassen Sie sie einfach weg.

Autor: ZL

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