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Anschreiben bei E-mail-Bewerbungen

Anschreiben bei E-mail-Bewerbungen


Beitragvon Gitarrenheldin » 03.05.2012 10:21

Liebe Mitforisten,

ich habe hier mal eine Frage nez√ľglich des Anschreibens bei E-mail-Bewerbungen. Wird das als zusammen mit dem CV und den Anlagen im Anhang versendet oder ist es Bestandteil der eigentlichen Mail? Bei der E-mail-Version werden leider die ganzen sch√∂nen Formatierungen und die Unterschrift nicht mit √ľbernommen, beim Versenden im Anhang macht man dem Personaler eigentlich doppelte Arbeit, da man ja auch etwas als eigentliche Mail schreiben muss und sich da eventuell wiederholt. Wie macht ihr das bei euren Bewerbungen so?

LG, Claudia
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Re: Anschreiben bei E-mail-Bewerbungen


Beitragvon Enneke » 03.05.2012 12:47

Hallo Claudia,

ich arbeite im Personalbereich und kenne beides. Entweder das Anschreiben als Text in die E-Mail als solches und den CV und ggf. Zeugnisse (sofern bei der ersten Bewerbung schon gew√ľnscht) in den Anhang oder im E-Mail Text nur ein kurzes "Ich beziehe mich auf Ihre Stellenanzeige xy und sende Ihnen im Anhang meine Bewerbungsunterlagen".

Doppelte Arbeit macht es mir eigentlich nicht, wenn das Anschreiben direkt im E-Mail-Text steht.

Ich pers√∂nlich bevorzuge die Bewerbungen, die das Anschreiben bereits im E-Mail-Text stehen haben. Ich finde, das ist immer so etwas wie ein "Warm up". Ich kann mir ein erstes Bild √ľber den oder die Bewerberin machen und au√üerdem finde ich es deutlich ansprechender und pers√∂nlicher, als wenn als Einleitung nur dieses "Hallo, der Rest im Anhang..." steht. Manche schreiben sogar gar nichts ins E-Mail-Feld, was ich √§u√üerst seltsam finde.

Eine pers√∂nliche Unterschrift ist heutzutage kaum noch √ľblich, zumindest nicht in der digitalen Bewerbung. Anders, wenn du die Bewerbung auf dem Postweg schickst oder z.B. ein Exemplar im Vorstellungsgespr√§ch √ľberreichst.

Überhaupt finde ich, man sollte mit digitalen Unterschriften vorsichtig sein, man weiß doch nie, in welche möglicherweise falschen Hände sie geraten könnten.

Ich hoffe, ich konnte dir damit schon weiterhelfen. Hast du noch weitere Fragen?

Liebe Gr√ľ√üe

Enneke
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Beitragvon Gitarrenheldin » 03.05.2012 12:56

Hallo Enneke,

vielen Dank f√ľr die schnelle Antwort. Mich w√ľrde auch noch interessieren, was man bei den Anlagen alles mitschicken sollte, vor allem, ob das Abizeugnis bei √ú30-j√§hrigen noch dazugeh√∂rt. Hab' w√§hrend der letzten 13 Jahre in mittlerweile f√ľnf St√§dten studiert und gearbeitet, und da kommt schnell einiges zusammen. Wenn man da die Anhangsgr√∂√üe < 3MB halten soll und noch Wert auf eine entsprechende PDF-Qualit√§t legt, wird es schwierig. Weiterhin geht es um Arbeitszeugnisse. Bei meiner jetzigen Stelle kann ich nat√ľrlich keins verlangen, sonst ist der Ofen aus. W√§hrend meiner Promotionsphase bin ich zwar angestellt gewesen, Arbeitszeugnisse gab's jedoch nicht, weil sich entweder die Professorin geweigert hat, eines auszustellen oder der Professor keine Ahnung hatte, wie man so etwas schreibt, da ich die erste war, die eins verlangt hat. Das Ergebnis ist nach Meinung mehrerer Bewerbungsberatur schon vom Formellen her nicht zu verwenden.

W√§re toll, wenn du dazu auch noch was w√ľsstest.

LG, Claudia
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Re: Anschreiben bei E-mail-Bewerbungen


Beitragvon Enneke » 03.05.2012 13:30

Hallo Claudia,

ich bin zwar keine Bewerbungsberaterin, habe jedoch täglich viele Bewerbungen in meinem Postfach. Da ist von Viel zu kurz bis absolut viel zu lang alles dabei.

Ich denke, die Kunst, eine gute Bewerbung zu schreiben liegt auf Fokussierung, Fokussierung und nochmals Fokussierung auf das Wesentliche.

Ich hatte schon Bewerbungen, da ist es Kandidaten mit 100mal mehr Berufserfahrung und Berufsstationen mehr als sie ein Durchschnittsarbeitnehmer jemals haben wird, gelungen, diese auf 4 DINA Seiten so klar, deutlich und √ľberzeugend zu skizzieren, dass keine Frage offen blieb und die Einladung zum Vorstellungsgespr√§ch vorprogrammiert war.

Ich denke, der Kasus Knaxus liegt darin, das viele sich beim Erstellen der Bewerbung verzetteln und das Wesentliche aus den Augen verlieren. Das Praktikum in Australien wird ausf√ľhrlich beschrieben, der f√ľr den Job viel wichtigere F√ľhrungsjob in M√ľnchen wird irgendwo nebenbei erw√§hnt, daf√ľr steht gleich am Anfang der Bewerbung, welche Schule der Kandidat besucht hat, wie seine Eltern hei√üen, seine Frau und sein Kinder.

Ganz ehrlich? Mich interessiert vor allem: bringt der oder die Kandidatin nun die Erfahrung mit, die es f√ľr die Stelle braucht oder nicht?
D.h. wenn Du deine Bewerbung schreibst, ist das keine einmalige Sache. Du musst dich in ihr immer wieder neu ins richtige Licht setzen und zwar ma√ügeschneidert auf den Job, auf den du dich mit dieser Bewerbung bewerben m√∂chtest. Bekannterma√üen gleicht kein Stellenangebot dem anderen zu 100%. Aus diesem Grund musst du auch deinen Lebenslauf immer wieder auf die Anforderungen im jeweiligen Stellenangebot nachadjustieren. Was meinst du, wie oft ich Standardlebensl√§ufe bekomme, in denen aber auch gar nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun hat. Selbst das Anschreiben geht oftmals √ľberhaupt nicht auf unser Unternehmen oder die offene Stelle ein. Kein Wunder, wenn es darauf eine Absage gibt.

Was den Inhalt betrifft: Nimm dir einfach mal vor, Dein CV darf maximal 4 Seiten lang sein. Dann schreibe alle Stationen hinein, die du f√ľr wichtig erachtest. Reichen dir 4 Seiten? Wenn nein, versuche noch st√§rker zu fokussieren. F√§llt dir das schwer, priorisiere immer mit Bezug auf die ausgeschriebene Stelle

A=wichtig f√ľr den Job
B=weniger wichtig
C=unwichtig

Streiche erst alle C‚Äôs. Noch immer l√§nger als 4 Seiten? Dann streiche auch noch alle B‚Äôs. Noch immer zu lang? Dann fange an, die A‚Äės mehr auf den Punkt zu bringen.

So ‚Äď wenn du das hast, steht schon mal das Grundger√ľst deines CV‚Äôs und den kannst du auf das jeweilige Stellenangebot hin feinjustieren.

Liebe Gr√ľ√üe

Enneke

P.S. 4 Seiten CV ist nat√ľrlich schon die Variante f√ľr Berufserfahrene. Ein Berufseinsteiger sollte da mit maximal 2 Seiten hinkommen.
Zuletzt geändert von Enneke am 03.05.2012 13:41, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitragvon Gitarrenheldin » 03.05.2012 13:35

Hallo Enneke,

Anschreiben und CV sollten bei mir OK sein, die werden nat√ľrlich immer auf die entsprechende Stelle zugeschnitten. In meiner Frage ging es um die Anlagen, d.h. Zeugnisse und all das. Schlie√ülich m√∂chte ich die Stationen in meinem Lebenslauf auch belegen k√∂nnen. Da frage ich mich halt, ob Dinge, die sehr weit zur√ľckliegen wie z.B. Abiturzeugnis noch da reingeh√∂ren.

LG, CLaudia
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Re: Anschreiben bei E-mail-Bewerbungen


Beitragvon Enneke » 03.05.2012 13:36

Wegen deiner Frage zu den Arbeitszeugnissen. Sofern in dem Stellenangebot nicht ausdr√ľcklich um Arbeitszeugnisse gebeten wird, kannst du im Anschreiben ruhig am Ende einen Satz einf√ľgen, der da hei√üt:
Gerne sende ich Ihnen bei Interesse meine detaillierten Arbeitszeugnisse zu.

Mir ist das oft sogar lieber, als wenn mir Bewerber ihre Komplettbewerbungen mit hunderten von MB auf einen Schlag zusenden. Nicht jeder kennt sich mit Dateikomprimierung aus ;-)

Möchtest du sie direkt ergänzen, brauchen sicher keine Zeugnisse von Schulpraktika beiliegen. Vom aktuellen Arbeitgeber erwarten die wenigsten Unternehmen ein Zeugnis. Da ist mir zumindest klar, dass Diskretion wichtig ist und kein Arbeitnehmer bei seinem Noch-Arbeitgeber schlafende Hunde wecken möchte.

Liebe Gr√ľ√üe

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