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ALG 1 nach Rueckkehr aus dem Ausland?

ALG 1 nach Rueckkehr aus dem Ausland?


Beitragvon Gast11 » 18.11.2012 17:28

Hallo,

ich bin Ende Oktober aus dem Ausland zurück gekommen, nachdem ich dort zwei Jahre gearbeitet habe und natürlich auch in das dortige System eingezahlt habe. Nebenbei habe ich dort meine Promotion begonnen. Leider habe ich den CallCenter Job kurzfristig verloren und lebe jetzt erstmal bei meinen Eltern in Deutschland. Bisher habe ich mich noch nicht arbeitslos gemeldet, denn ich würde kein ALG 1 bekommen, außer ich finde eine Zwischenbeschäftigung in Deutschland. Ich bin momentan auch nicht kranken versichert. Abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, dass man bei einer Beschäftigung in Österreich oder der Schweiz sofort ALG 1 hier erhalten würde - man wird also noch dafür bestraft, dass man ins Ausland gegangen ist weil man in D keinen Job nach dem Studium gefunden hat, habe ich folgende Fragen:

1. Gibt es keine Möglichkeit als unechter Grenzgänger ALG 1 geltend zu machen? Die Form U1 für die Tätigkeit im Ausland habe ich. Und ich hatte ja logischerweise nie vor ewig im Ausland zu bleiben.;-)

2. Ansonsten bleibt mir nur einen Tag in Deutschland schnellst möglichst zu arbeiten, damit ich ALG 1 beantragen kann. Durch den einen Tag wird die gesamte Zeit im Ausland angerechnet, jedoch unklar ist mir, wie dann das ALG 1 berechnet wird - nach meinem Gehalt im Ausland (evtl. auch erst nach einem Widerspruch?) oder nach einer fiktiven Berechnung nach 132 SGB?

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus!
Gast11
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Re: ALG 1 nach Rueckkehr aus dem Ausland?


Beitragvon insider » 18.11.2012 17:30

Hi,

da du hier schon ganz konkrete Fragen stellst, nehm ich mal schwer an, du hast dich schon intensiv mit der Arbeitsagenturischen Bürokratie auseinandergesetzt und bist da schon ein Stück weiter bzw. desillusionierter 8O

Die Sache mit dem unechten Grenzgänger wird wohl nicht so einfach nachzuweisen sein, weil du schreibst, du hast im Ausland gelebt die Zeit über. Die Sache mit den unechten Grenzgängern kommt in den meisten Fällen eben wirklich bei solchen Leuten in die engere Wahl, die z.B. zwar die Woche über oder auch länger im Ausland arbeiten, aber trotzdem ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland beibehalten, z.B. durch Haus, Familie, Freunde etc. Soweit ich weiß, haben schon einige versucht, sich als unechter Grenzgänger zu deklarieren, sind damit aber vor Gericht gescheitert.

Es ist vor allem die Frage, welche Nachweise die Arbeitsagentur sehen will, um eine unechte Grenzgängerschaft prüfen zu können. Ob es z.B. ausreichen würde, wenn deine Eltern sagen, das Kind war ganz oft bei uns oder ist jedes Wochenende nach Hause gekommen, oder ob die Behörden von dir noch andere Nachweise haben wollen, wie z.B. Zahlungsbelege für Flugtickets, Quittungen, mit denen du deinen Aufenthalt in Deutschland nachweisen kannst etc. Sowas ist durchaus üblich und Grenzgänger, die z.B. auf Basis der 60-Tage-Regelung besteuert werden (ist ein besonderes Steuerabkommen mit der Schweiz), die müssen manchmal solche Belege sammeln und damit die Häufigkeit ihrer längeren Aufenthalte im Ausland nachweisen. Google mal nach "Nachweise unechter Grenzgänger"

Vielleicht hast du solche Möglichkeiten des Nachweises?

Wegen der Berechnung der Höhe des ALG müsste es meines Wissens nach so sein, dass, sofern du dir hier jetzt mal zwischenzeitlich einen Job suchst, um den Anspruch zu bekommen, dein durchschnittlicher Verdienst der letzten 12 Monate vor Arbeitslosenmeldung als Berechnungsgrundlage genommen wird, d.h. die Zeit/Verdienst die hier in Deutschland hinzukommt, wird mit berücksichtigt
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