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Gibt es wirklich Fachkräftemangel in Deutschland

Re: Jobs mit Zukunft und Fachkräftemangel


Beitragvon Jessie28 » 06.06.2011 09:28

Hallo,

ich habe gestern Abend bei Anne Will eine Diskussion gesehen, da ging es um den Mangel an Fachkräften im Gesundheits- und Pflegebereich und dass der immer größer wird, so dass wir früher oder später wohl nicht drumherum kommen, immer mehr Pflegekräfte aus dem Ausland zu holen. Demnach kann ich mir gut vorstellen, dass es im Gesundheits- und Pflegebereich viele Berufe mit Zukunft gibt.

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Re: Jobs mit Zukunft und Fachkräftemangel


Beitragvon loop » 06.06.2011 18:56

Hab ich gestern auch gesehen war gerade nix besseres im TV :-D

Jetzt mal meine Meinung dazu:

Der Grund für den Fachkräftemangel im Gesundheitbereich liegt doch gar nich am Fachkräftemangel sondern an der bescheidenen Bezahlung der Menschen, die da arbeiten. Deswegen will die Jobs doch kein Deutscher machen. Sind doch irgendwie nich wirklich Zukunftsjobs. Arbeit wirste in dem Bereich wohl immer finden, aber kannste deine Zukunft damit finanzieren???

Bei Will gestern gings doch darum, dass die Kinder pflegebedürftiger Eltern wegen der hohen Pflegekosten in Deutschland nich mehr ein noch aus wissen. Eine Pflegestelle wollte sage und schreibe 10.000 Euro monatlich für die Pflege des Vaters haben, glaube der hatte Pflegestufe 3, die die Kinder aus eigener Tasche zahlen sollten. Hallo? Wer bitteschön kann sich das denn leisten? Was haben die Kinder gemacht, die sich wirklich um den Vater kümmern wollten und nicht an Endstation Altersheim dachten? Eine gute Seele in Polen angeheuert, die den Vater nun rund um die Uhr für gerade mal 1.400 Euro monatlich umkümmert.

Das Problem scheint also vor allem zu sein, dass die Pflege von Angehörigen in Deutschland auf dem normalen Wege nicht finanzierbar ist. Denke da jetzt mal nich weiter drüber nach wo wir kostenexplosionstechnisch in ein paar Jahren stehen, wenn die Durschschnittsbevölkerung noch älter und pflegebedürftiger ist als heute. Hört und liest man doch überall.

Was spricht eigentlich dagegen, den Bereich der Pflege günstigeren Kräften aus dem Ausland zu überlassen? Bei uns in Deutschland scheint doch eh kaum jemand in der Pflege arbeiten zu wollen.

Wenn man die ganze Diskussion zum Fachkräftemangel hört, sind doch eh nicht mehr genug davon da. Musste das jetzt mal loswerden, weil es gerade in meinem Freundeskreis nen ähnlichen Fall gibt und das ganz schön deprimierend ist.

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Re: Jobs mit Zukunft und Fachkräftemangel


Beitragvon Rolli » 08.06.2011 16:25

Zitat von loop: "Wenn man die ganze Diskussion zum Fachkräftemangel hört, sind doch eh nicht mehr genug davon da. Loop" Zitat Ende

Gerade heut noch hab ich ne Studie aus dem Mittelstand gelesen:
http://www.computerwoche.de/karriere/ka ... t/2486433/

wo rauskam, dass da der Schuh beim Mittelstand an ganz anderen Stellen ziemlich massiv drückt und der Fachkräftemangel gar nicht so Thema ist. Wer sagt denn nun die Wahrheit? Fehlen Fachkräfte nun oder haben wir genug? Und wenn wir genug haben, warum wird überall drüber diskutiert?
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Re: Jobs mit Zukunft und Fachkräftemangel


Beitragvon loop » 08.06.2011 16:49

*grins* wenn das wirklich wahr ist, was ich heute gelesen habe, nämlich dass immer mehr spanische Akademiker Deutsch-Sprachkurse belegen, um in Deutschland zu arbeiten, weil das eigene Land ihnen keine Chancen mehr für gute Arbeit bietet (traurig das), brauchen wir uns wohl wirklich keine Sorgen mehr um das Thema Fachkräftemangel zu machen...
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Re: Jobs mit Zukunft und Fachkräftemangel


Beitragvon Hannes » 08.06.2011 19:19

Na überlegt doch mal, warum überall über Fachkräftemangel gestönt wird? Ist doch eine ganz logische Rechnung. Lt. demographischen Wandel gibt es immer mehr Ältere und immer weniger Jüngere.

Ältere will jedoch keiner einstellen. Lieber die jungen, formbaren und vor allem billigen Nachwuchsfachkräfte. Die mag jeder Betrieb gern haben.

In der Umsetzung sieht das dann so aus:

Zig ältere Fachkräfte sind arbeitssuchend gemeldet und finden auch nach Monaten und xy Bewerbungen keinen neuen Job, weil kein Arbeitgeber sie haben will. Stattdessen kosten sie jede Menge Geld in Form von ALG 1 oder Hartz IV.

Tja und weil es leider immer weniger Junge gibt, die sich die Jobs aussuchen können und eben nicht alles nehmen, was kommt, fehlt den Arbeitgebern da natürlich das, was sie haben wollen. Deshalb schreien sie laut auf, jammern rum und beschweren sich bitterböse über den Fachkräftemangel.

Wenn ich das jetzt mal ganz böse formulieren darf:

Gibt es wirklich einen Fachkräftemangel oder haben deutsche Betriebe es verschlafen, rechtzeitig in Weiterbildung und Integration von älteren Arbeitnehmern zu investieren. Auch was das Image dieser betrifft. Welcher frischgebackene Ingenieur bringt schon das Wissen eines erfahrenen Profis mit?

Genauso Kritik an die Politik. Rente irgendwann erst mit 70??? Ja was sollen sie denn machen, die älteren Arbeitnehmer, wenn sie keiner haben will? Hier könnte noch jede Menge in Sachen Förderung getan werden - was sag ich könnte - muss!!

Soviel zu meiner persönlichen Meinung in Sachen Fachkräftemangel in Deutschland...

Hannes
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Re: Jobs mit Zukunft und Fachkräftemangel


Beitragvon karlssonvomdach » 09.06.2011 19:08

Gut, ich schreib es bewusst mit ganz viel Fingerspitzengefühl, damit sich bloß niemand auf die Füße getreten fühlt. Wir haben bei uns in der Firma einen schätze mal 50jährigen IT'ler als ältesten Mitarbeiter. Der hat sicher früher mal jede Menge auf dem Kasten gehabt, hat er immer noch, an Erfahrung, nicht aber was den aktuellen Stand der Technik betrifft.

Ist völlig ok, enorm wertvolles Wissen. Nur sollte man ihn dann besser in Bereichen einsetzen, in denen es um wirklich generalistische Erfahrung geht und nicht weiterhin am lebenden System operieren lassen. Da haben die Jüngeren nämlich einfach die Nase vorn.

In die Richtung sollte es gehen. Da wären Alte und Junge meiner Meinung nach Dreamteams, sofern sie sich gegenseitig respektieren, akzeptieren und die Kiste gemeinsam nach vorne bringen.
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