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Eigne Kündigung - Krankheit - Arbeitsagentur

Eigne Kündigung - Krankheit - Arbeitsagentur


Beitragvon kajim » 24.02.2009 18:51

Hallo liebe Leser,

Ich habe zum 15.Februar gekündigt und meine Kündigungsfrist läuft bist zum 13.März.

Grund der Kündigung:


Ich bin nämlich SozialPhobiker (extreme Schüchternheit) und mir war es nicht mehr möglich dort weiterzuarbeiten.Ich litt zu sehr unter psyischen Druck, Angstzuständen und Panikattacken.
Mein Psychotherapeut hatte mir damals geraten eine stationäre Therapie geraten.Ich wollte aber unter Leute sein,Arbeiten und nebenbei eine ambulante Therapie.
Das hat nicht geklappt, weil ich den Außendienst kam, deswegen auch keine ambulante Therapie möglich.

ArbeitslosMeldung


Jetzt will ich mich Arbeitslos melden und habe Angst das ich was falsch mache.
Sollte ich mich jetzt schnellstmöglich Arbeitslos melden, mit der Begründung Arbeitsunfähig zu sein und mich dann ab dem 16.März krankschreiben lassen.
- Wenn ja ,
1. bekomm ich dann eine Sperrfrist ?
2. oder 6 wochen Arbeitslosengeld 1 und dann Krankengeld für max 72 Wochen ?

Whats the line ? die bestmögliche ...

Bitte über jede Antwort dankbar.
Gruss
kajim
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Beitragvon Thomas Patscha » 25.02.2009 09:14

Hallo Kajim,

zunächst einmal bist Du verpflichtet Dich unverzüglich (in der Regel binnen 3 - MAX 5 Tagen) nach Erhalt der Kündigung bei der Agentur für Arbeit suchend zu melden. Sonst droht eine Kürzung des ALG. Punkt 1

Punkt 2: Du hast gekündigt, das bedeutet, dass Du generell mit einer Sperre von 12 Wochen zu rechnen hast. Es sei denn, dass Du durch Deine Atteste der Agentur glaubhaft die besonderen Gründe darlegen kannst. Das wird eventuel ein harter Weg, daher viel Glück.

Punkt 3: Du hast nur Anspruch auf ALG, wenn Du zum einen die Beitragszeiten erfüllst und zum anderen auch arbeitsfähig bist. Bist Du nicht arbeitsfähig, zahlt die Krankenkasse nach 6 Wochen. Bist Du aber gar nicht arbeitsfähig wenn Du Dich arbeitsuchend meldest, wird das Arbeitsamt auch erst zahlen, wenn Du wieder arbeitsfähig bist. Bis dahin zahlt die Krankenkasse.

Beste Grüße

Thomas
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Beitragvon kajim » 04.03.2009 10:03

Zu Punkt 1 , ich hab ja keine Kündigung erhalten sondern selbst gekündigt.Was sich als großer Fehler rausstellt , da ich sehr verzweifelt war.
Mein Therapeut war verschwunden und es war wie eine Kurzschlussreaktion.

Ich war jetzt immernoch nicht zur AA , hab mir jetzt ein Termin bei Therapeuten geben lassen, den ich weiss nicht wie es weiter gehen soll.

Muss man sich bei Arbeitslos melden, beim ausstellen/erhalten (binnen 3 Tage) der Kündiung oder ist es nur für die Arbeitssuchmeldung wichtig.

Sowie es aussieht, werd ich mich morgen krankschreiben lassen, nächste Woche Dienstag zum Therapeuten und weitere Maßnahmen besprechen.
Ich würde mich dann nächste Woche, dann Arbeitslos melden unter den oben angegebenen Gründen, ab dem 16.03.

Stellen sich mir noch die Fragen ob ich mich dann auch Arbeitsuchend melde??
Muss ich den Attest gleich vorlegen??
Was brauch ich an Unterlagen, wenn ich mich arbeitlos melden will??
kajim
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Beitragvon Thomas Patscha » 04.03.2009 11:21

Unabhängig davon, ob Du arbeitsuchend oder auch tatsächlich ohne Anstellung bist, bist Du zwingend verpflichtet, Dich unmittelbar nach Kenntnis der Kündigung arbeitsuchend zu melden.

Dies kann dann verzögert werden, wenn Du noch im Arbeitsverhältnis bist und krankgeschrieben bist. Die Krankschreibung kann ja auch unter Umständen mehrere Wochen betragen. Dann gilt das unverzüglich für den Zeitpunkt der möglichen Aufnahme einer Tätigkeit.

"Kann" deswegen, weil es immer sehr stark vom Einzelfall und wie vieles bei der Agentur auch vom Sachbearbeiter abhängt.

Ich würde mich also in einem derartig gelagerten Fall mit meinem Arzt/Therapeuten in Verbindung setzen und die Möglichkeiten einer Krankschreibung erörtern. Wenn dies medizinisch notwendig ist, würde ich dann die sofortige Krankschreibung wählen. In diesem Fall muss dann auch der zukünftig ehemalige Arbeitgeber informiert werden, was besonders im Fall einer möglichen wiederruflichen Freistellung oder für durch die Krankschreibung nicht mehr zu nehmenden Urlaub wichtig ist.

Sobald Du zur Agentur gehst und Dich suchend meldest benötigst Du in der Regel zunächst nur das Kündigungsschreiben. Alle weiteren Formulare erhälst Du dann direkt von der Agentur. Eventuell hilft es einen Lebenslauf mitzunehmen, wenn bereits zu diesem Zeitpunkt entsprechende Daten abgefragt werden, die Du nicht auswendig kennst. Bspw. werden aber auch die Lohnsteuerkarte und ein Arbeitgeberinformationsbogen, den die Personalabteilung ausfüllen muß, verlangt.

Viel Glück
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