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Urlaub nach Kündigung

Urlaub nach Kündigung


Beitragvon Lucas » 02.08.2009 15:14

Hallo zusammen,

wie sieht das eigentlich aus, wenn man zum 31.08. gekündigt wurde aber noch Urlaub hat?

Der Arbeitgeber will einem den Urlaub nicht gewähren, weil noch kein Ersatz da ist und jemand den Job machen muss. Er sagt, man kann den Urlaub ja mit zum neuen Arbeitgeber nehmen.

Der Arbeitnehmer will aber jetzt Urlaub nehmen, ist ja auch schönes Wetter, und sich auf den neuen Job vorbereiten. Kan er einfach Urlaub nehmen? Darf der Arbeitgeber Urlaub einfach so verweigern?

Gruß Lucas
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Urluabsanspruch bei Kündigung


Beitragvon Ruhrpott » 03.08.2009 07:37

Hallo Lucas,

Du musst Deinen Vertrag bis zum letzten Arbeitstag erfüllen. Urlaub ist vom Arbeitgeber zu genehmigen und wenn Du ohne genehmigten Urlaub von der Arbeit fern bleibst, hast Du keinen Anspruch auf Geld. Abgesehen davon, dass das im Zeugnis sicherlich noch ein Nachspiel hätte.

Als einzigen "Ausweg" würde ich hier nen gelben Schein sehen. Ich frage mich nur, warum der Arbeitgeber so an Dir hängt, wenn er Dich doch gefeuert hat.
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Urlaubsanspruch - Kündigung


Beitragvon Lucas » 03.08.2009 07:43

Hallo Ruhrpott,

danke für Deine Infos. Es handelt sich dabei nicht um meinen Arbeitgeber, ich habe im Freundekreis nur gerade von sowas gehört.

Ich verstehe auch nicht, warum der Urlaub nicht genommen werden darf. Besteht eigentlich ein Unterschied darin, ob der Urlaub bereits eingereicht wurde oder nicht?

Gruß Lucas
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Urlaubsanspruch und Kündigung


Beitragvon Kay » 04.08.2009 07:10

Hallo Lucas,

der Arbeitgeber macht es sich ja sehr einfach. Er kann den Urlaub nicht so ohne weiteres ablehnen. Dazu hat er nur das Recht, wenn dringende betriebliche Gründe, die unvorhersehbar und nicht von ihm beeinflussbar waren, eintreten. Der Erhalt des Unternehmens muss hierbei gesichert werden und steht im Vordergrund.

Also wenn beispielsweise Ware verdirbt oder ein großer Auftrag platzt, ein Kollege kündigt und die Arbeit gemacht werden muss oder weil plötzlich jemand erkrankt. Das sind alles Gründe, warum man unter anderem einen Urlaubsanspruch ablehnen kann.

Das er noch keinen Nachfolger gefunden hat ist sein unternehmerisches Risiko, man könnte auch sagen Pech. Das kann er nicht auf den Arbeitnehmer abwälzen. Er wird auch nicht behaupten können, dass der Arbeitnehmer unverzichtbar ist, warum hätte er ihm sonst gekündigt?

Es ist richtig, dass nicht genommener Urlaub auf das nachfolgende Arbeitsverhältnis übertragen werden kann. Dies muss man aber nicht als Arbeitnehmer akzeptieren. Der jetzige Arbeitgeber kann auch nicht verlangen, dass ein anderer Arbeitgeber diesen Urlaubsanspruch erfüllen soll. Er ist noch Vertragspartner und somit in der Pflicht diesen Urlaubsanspruch zu gewähren. Die Übertragung von Urlaub auf ein anderes Arbeitsverhältnis kommt häufig dann vor, wenn keine Zeit mehr blieb den Urlaub vollständig zu nehmen. Andererseits kann dan der Urlaub auch ausbezahlt werden, dies ist aber ein verlusgeschäft für den Arbeitnehmer, da ja Steuer und Sozialabgaben anfallen.

Also: schönen Urlaub
Kay
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