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Into the Wild - Über das Aussteigen

Into the Wild - Über das Aussteigen


Beitragvon Denkerin » 31.01.2008 23:37

Zwar widerstrebt es mir ein wenig, diesen Filmstart von heute unter "Small Talk" zu posten, aber ich wollte ihn Euch, bzw. denjenigen, die sich nicht hinterfragend oder kritiklos an unsere Leistungsgesellschaft anpassen, sondern ihren eigenen Weg gehen, den Film "Into the Wild" ans Herz legen.

Das Ende ist alles andere als erfreulich, machen wir es besser und nutzen ihn als Anfang dazu, Nein sagen und uns verwirklichen zu können, wir selbst zu sein, ohne dabei unterzugehen.

Weitere Infos unter

http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/ ... 70e35ffe3f

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Re: Into the Wild - Über das Aussteigen


Beitragvon intothewild » 01.02.2008 22:55

Into the Wild - Grossartiger Film, habe ihn mir gestern gleich zweimal hintereinander angeschaut und unter Small Talk hat er wirklich nichts zu suchen!
Zuletzt geändert von intothewild am 02.02.2008 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Into the Wild


Beitragvon intothewild » 01.02.2008 23:06

Und hier noch ein paar erste Impressions von Into the Wild, besonders für alle Pearl Jam Veteranen, Eddie Vedder mal wieder ein wahrer Höhrgenuss

http://www.youtube.com/watch?v=UDorNilxPUY
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Re: Into the Wild


Beitragvon ojo » 03.02.2008 16:16

Danke für den Tipp, hab mir Into the Wild gestern angeschaut, vor allem weil mich das Thema ganz persönlich interessiert hat. Empfehlenswert, nachdenklich stimmend und zugleich inspirativ. Nur diesen Preis für die Abkehr von Meterialismus und Leistungsgesellschaft möchte ich am Ende dann doch nicht bezahlen. Es muss auch andere Wege geben, also das Aussteigen nicht mit dem Leben bezahlen zu müssen. Oder vielleicht wollte er es gar nicht anders...

Fand es vor allem interessant, dass die Hauptfigur des Films nicht ein Mensch der Gegenwart ist, sondern schon 1990 den Weg in die Wildnis wagte, weil die Gesellschaft satt hatte. Wenn ich mir so anschaue, wieviel positives Feedback der Film schon hatte, gibt es unter uns unzählige Menschen, die es ihm eigentlich nachtun möchten. Eigentlich müssten sie sich alle vereinen, vielleicht ließe sich dann etwas verändern...

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Into the Wild


Beitragvon Denkerin » 05.02.2008 00:03

Denke mal Aussteiger gibt es schon seit es die Menschheit gibt, Menschen, die eben nicht konform zum gerade herrschenden System laufen, sondern es hinterfragen und für sich persönlich nach Alternativen dazu suchen.

Ich glaube, es war niemals leicht, ein gegen den Strom Schwimmender zu sein und nicht darin zu ertrinken. Bin jedoch der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, seinen eigenen Weg zu gehen, trotz aller Hürden, die einem in den Weg gelegt werden, wenn man eben nicht ist, wie alle bzw. wie es von einem erwartet wird, weil es nun mal die Regeln sind, die wer auch immer als solche manifestiert hat.

Beschäftige mich schon lange mit dem Thema Aussteigen. Ich kenne nur wenige Aussteiger, die ihrem ursprünglichen Bewegungsgrund zum Aussteigen wirklich treu geblieben sind bzw. treu sein konnten. Der Hauptgrund dafür war zumeist der finanzielle Aspekt. Von irgendwas muss auch der Aussteiger leben.

Also heisst es oftmals Kompromisse schliessen, unbefriedigende Jobs zu machen, die zumeist nur dem Geldzweck dienen. Höre gerne gegenteilige Meinungen und Erfahrungen und bin dankbar für jede Inspiration.

Vielleicht war der Protagonist in Into the Wild einfach nicht bereit, diesen Kompromiss nur um des Geld wegens zu schließen und hat tief in seinem Herzen erkannt, dass es (eben unter dem finanziellem Aspekt und in dieser Gesellschaft), dann sein Weg ist, das Aussteigen kompromisslos vereint mit der Natur bis zum bitteren Ende zu erleben.

Das mit dem "sich vereinen aller Gleichgesinnter" ist so eine Sache, das haben schon viele versucht, die der Meinung waren "einer Meinung" zu sein. Das scheitert dann in vielen Fällen an ganz kleinen persönlichen Indifferenzen, bei denen es eigentlich nicht mehr um die gemeinsame Sache geht, sondern der Sicherung des eigenen Status Quo's im Gesamtprojekt. Sprich, Alphatierchen und Untergebene, oder der Aufgabenverteilung - vermeintlich weniger angesehene oder hoch angesehene Aufgaben - obwohl alle gleichermaßen wertvoll für die gemeinsame Sache - womit wieder an dem Punkt angelangt wäre, von dem eigentlich Abschied genommen werden wollte. Zumindest was mich betrifft.

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