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Eigenkündigung aus psychischen Gründen

Eigenkündigung aus psychischen Gründen


Beitragvon Jana1977 » 26.05.2008 20:32

Hallo liebe Forums-Mitglieder,

bestimmt bin ich nicht die erste mit diesem Thema, aber bisher habe ich die "richtigen" Antworten für meine Situation einfach nicht gefunden. Mir geht es mittlerweile in meinem aktuellen Job überhaupt nicht mehr gut. Ich bin psychisch (und sogar physisch) stark angeschlagen und habe das auch bereits von "offizieller" Seite bestätigt bekommen (u.a. Arzt).

Ich habe nun beschlossen, bei meinem jetzigen Arbeitgeber zu kündigen, will aber auf keinen Fall einen Fehler machen. Vielleicht kann mir ja jemand bei meinen Fragen weiterhelfen:

1. Ich habe länger mit meinem Hausarzt gesprochen und er wird mir die
psychischen und physischen Probleme bestätigen. Reicht das aus um etwaige Sperrzeiten zu umgehen? Wie detailliert muss das Arztschreiben denn ausfallen (reicht hier eine allgemeine Aussage oder müssen die Probleme genau umschrieben werden)?

2. muss das Schreiben vom Arzt in diesem Fall "Attest" heißen oder einfach nur "Empfehlungsschreiben" oder "ärztlicher Bericht"?

3. Ich würde gerne eine Weiterbildung/Qualifizierungsmaßnahme machen und mir in einem anderen Bereich eine neue Tätigkeit suchen. Kann es sein, dass mich das Arbeitsamt bei der Weiterbildung bzw. der Vermittlung nicht unterstützt, da ich aufgrund meiner Erkrankung dort als vorübergehend nicht vermittelbar gelte (auch wenn es ein anderer als mein jetziger Bereich ist)?

4. Einen Tag nach dem Arztbesuch habe ich vor, meine Kündigung bei der Firma einzureichen. Tags darauf würde ich das Arbeitsamt aufsuchen und den Fragebogen zur Selbstkündigung ausfüllen. Wäre es sinnvoll, mit einem Arzt vom Arbeitsamt vorher zu sprechen oder ist mein Hausarzt, der mich seit Jahren kennt, ausreichend?

Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!!! :(

Jana
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Beitragvon Thomas Patscha » 28.05.2008 08:35

Hallo Jana,

so wie ich das lese ist es wohl eher angeraten, dass Dich Dein Arzt krankschreiben muß, damit Du wieder auf die Beine kommst.

Du behälst Deinen Arbeitsplatz, nach 6 Wochen zahlt dann die Krankenkasse. Ob Du Dich in dieser Zeit dann nach einem anderen Arbeitgeber umsiehst kann Dir überlassen sein. Auch eine (selbstfinanzierte) Weiterbildung kann, wenn sie medizinisch vertretbar ist, durchaus im Bereich des möglichen liegen.

Beste Grüße

Thomas
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Re: Eigenkündigung aus psychischen Gründen


Beitragvon Stephan » 28.05.2008 18:38

Hallo Jana,

denke, es ist schon mal gut, dass Du eine Bescheinigung Deines Arztes hast, dass Du psychisch und physisch stark angeschlagen bist.

Unsere Erfahrungen in "krankheitsbedingten" Kündigungen sind jedoch so, dass die Arbeitsagentur gerne in Anspruch nimmt, Deinen gesundheitlichen Zustand auch noch einmal von einem Amtsarzt gegenprüfen zu lassen. Ist sein Befund negativ, also liegen bei Dir seiner Meinung nach keine Gesundheitsbeschwerden vor, legen sie Dir bei einer Eigenkündigung eine Sperrfrist für das Arbeitslosengeld in Höhe von 3 Monaten auf, egal, welcher Meinung Dein Hausarzt ist.

Ich an Deiner Stelle würde VOR der Kündigung die Arbeitsagentur aufsuchen, das Attest Deines Arztes vorlegen und mit der AA das weitere Vorgehen besprechen. Halten sie Deine Eigenkündigung für begründet, riskierst Du auch nicht die Sperrfrist.

Kündigst Du erst und gehst dann zur Arbeitsagentur, hängt alles von deren Gutdünken und dem Befund des Amtsarztes ab...

Viele Grüße

Stephan
Stephan
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