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Was soll ich denn bloß tun? :(

Was soll ich denn bloß tun? :(


Beitragvon Anja » 05.05.2009 20:54

Erstmal Hallo an alle!
Ich bin total verzweifelt und weiß gar nicht mehr was ich tun soll, vielleicht könnt ihr mir einen schlauen Ratschlag geben wie ich aus dieser schlimmen Situation rauskomme...
Ich arbeite seit fünf Jahren in einer Praxis (3Jahre Ausbildung und 2 Jahre fest angestellt) und seit paar Tagen versucht mein Chef mich "aufmerksam" darauf zu machen, dass er mich nicht mehr braucht zu mir hat er gesagt dass er sich auf mich nicht mehr verlassen kann.
Den Rest vermittelt er durch meine Kollegin, indem er sie gebeten hat mit mir zu sprechen, sie hat mir gesagt dass er mit meinen Leistungen nicht mehr zufrieden ist und dass ihm 2 Azubis und sie (meine Kollegin) völlig ausreichen, die Stimmung in der Arbeit ist schlimm ich kanns kaum noch aushalten, das Gefühl zu haben "nicht gebraucht zu sein". Jedoch kündigt er mich nicht. Ich bin schon bereit selbst zu kündigen, wie ist es aber dann mit der AL Sperre? Kriegt man in der Zeit überhaupt nicht?
Vielleicht kann mir jemand sagen was ich in so einem Fall am besten machen sollte, wie ich mich ihm gegenüber benehmen soll? Soll ich mich vielleicht krankschreiben lassen. Damit er eeinen grund hat, mich zu kündigen?
Vielen Dank im Vorraus
Anja
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Re: Was soll ich denn bloß tun? :(


Beitragvon Boo » 07.05.2009 22:29

Hi Anja,

schau mal, da gab es schon mal einen ähnlichen Beitrag, hilft er Dir weiter?

viewtopic.php?t=16

Boo
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Beitragvon Thomas Patscha » 08.05.2009 06:32

Hallo zusammen,

zum Thema Arbeitsamt und Sperre wurde schon genug geschrieben, so dass ich diesen Aspekt auslasse und nur nochmal Vorsicht vor der Sperre rufe.

Arbeitsrechtlich hat sich bis zu einer weiteren gerichtlichen Entscheidung zu diesem Thema folgende Definition gefestigt, unter derer Gerichte einen Mobbing-Vorwurf beurteilen. Demnach ist Mobbing eine fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende, der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung dienende Verhaltensweise, die nach Art und Ablauf in der Regel durch Übergeordnete, von der Rechtsordnung nicht gedeckten Zielsetzung förderlich sind und jedenfalls in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder andere ebenso geschützte Rechte wie die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen.

Auch die Wiederholung der Handlung ist wichtig. Als zeitliche Abgrenzung wird von einem längeren Zeitraum gesprochen, in dem dieses Verhalten dem Mobbing-Opfer entgegengebracht wird. Dies ist natürlich recht schwammig und nicht in tage oder Wochen zu bemessen. In der Regel wird dieser Zeitraum dann als gegeben gesehen, wenn eine Erkrankung auftritt, wobei oft psychosomatische Beschwerden wie z.B. Magenkrankheiten, Schlafstörungen oder Migräne hier eine Rolle spielen.

Wenn dies alles gegeben ist, könnte man bspw. eine Arbeitsverweigerung erwägen. Aber Vorsicht :huch: dieser Schritt ist wie alle weiteren möglichen Schritte nur und ausschließlich nach einer juristischen Beratung und mit juristischer Unterstützung durchzuführen. Deshalb gehe ich auch nicht näher auf dieses Thema ein, genauso wie es denkbar wäre wegen vertragswidrigem Verhaltens ausserordentlich und unter Forderung eines Schadenersatzes zu kündigen.

Aber auch dieses ist ausschließlich mit juristischer Unterstützung anzugehen, wobei es unbedingt ein ausgewiesener Fachanwalt für Arbeitsrecht sein muss!!!!!!!!!!
Besucht mich gerne auf http://www.thomas-patscha.de
Thomas Patscha
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